Elektroauto

Hier erfährt Ihr etwas über meinen Tesla
Stand:
Freitag, 23. September 2022 15:03:59


Elektromobilität mit Tesla Model S P85D (2015)

Das Tesla Logo.
Kein T sondern ein Bestandteil eines Elektromotors

So ist das Teslafieber gestiegen

Anno 2016 wurde ich an einem Geschäftsanlass der Jactronic AG von Severin Lüscher eingeladen mit seinem Tesla fahren zu dürfen. Als Computerfreak begeisterte mich vorerst das grosse, mittige Display des Model S. Aber nach der Probefahrt über den Böhler und der Demonstration des Autopiloten war es dann um mich geschehen. Mein neues Traumauto war weder Ferrari noch Lamborghini, sondern das Tesla Model S.
Finanziell war dies jedoch für mich zu dieser Zeit kaum zu finanzieren, und als Geschäftsauto kam ein so teures Auto auch nicht in Frage.

Also fuhr ich der Umwelt zu liebe weiterhin meinen sparsamen Toyota Prius Hybrid, der zweifelsohne ein sehr sparsames, und zuverlässiges Auto war.

Später wechselte ich auf einen grösseren Toyota RAV4 Hybrid, der leider die ökologischen Erwartungen nicht ganz erfüllte:  Anstatt der angegeben 4.9l benötigte dieser locker gegen 7.5l Benzin auf 100 km.

In meinen Augen war der Verbrenner bereits 2016 ein Auslaufmodell. Der hohe Verbrauch des Toyota Rav4 hat mir gezeigt dass auch trotz viel Hightech der Hybrid viel zu viel Treibstoff verbraucht. Ich träumte weiter von einem immer noch unbezahlbaren Tesla Model S.

2017 Installierte ich auf unserem Haus eine Solaranlage. Damit kann ich meinen Jahresenergieverbrauch über das Jahr gesehen aus Erneuerbaren Energien selber herstellen. Nur der durstige Toyota war mir da noch ein Dorn im Auge. Also bestellte ich einen Tesla Model 3, der bezahlbar war.
Je näher der Termin der Auslieferung rückte, um so unsicherer wurde ich beim Model 3. Das "kleine" Display in der Mitte, kein Display vor dem Lenkrad und die kleine Kofferraumluke, überzeugten mich nicht.

Also begann ich, mich nach einem gebrauchten Model S umzusehen. Anfang 2019 hatte ich dann ein passendes Model S von 2015 mit 95'000Km gefunden.
Seit März 2019 fahre ich also meinen Tesla Model S P85D

Im Dezember 2020 habe ich eine Anhängerkupplung von MisterDotCom montieren lassen. So kann ich nun auch mit dem Tesla Model S Anhänger bis 1.85t, Kleinanhänger bis 750kg, vor allem aber unseren Thule Veloträger für unsere Bikes anhängen an den Tesla.

Das Tesla Cockpit
Seit 2012 immer noch Modern und schnörkellos

Licht und Schatten

Es gibt bei Tesla eine verschworene Gefolgschaft. Die Teslafahrer grüssen sich beim kreuzen mit Handzeichen, wie dies auch die Motorradfahrer tun.
Selten hört man von einem Teslafahrer schlechtes von seinem Auto. Obwohl es da einiges negatives zu berichten gäbe...

Ich bin kein "richtiger" Tesla-Jünger. Aber ich bin der Meinung dass Tesla bei der Technik den anderen Herstellern um Jahre voraus ist. Die Ladestationen von Tesla (Supercharger) sind seit Jahren in Betrieb währenddem die Konkurrenz diesen Sommer (2020) die ersten öffentlichen Schnellladestationen in der Schweiz in Betrieb nimmt. Am 29.06.2020 wurde die erste auf einem A2 Rastplatz mit 150kW eröffnet.

Ich lade aber selten am Supercharger (DC-Ladung) obwohl ich mit meinem "alten" Tesla noch gratis laden kann. Das Schnellladen ist für die Akkus nicht sonderlich schonend und eigentlich nur für Langstrecken gedacht. Ich lade meine Akkus daher lieber mit meinem überschüssigen Solarstrom sanft und langsam. So lebt er am längsten und ich belaste das Stromnetz kaum.


Mein Frontkofferraum - Frunk
Laden ist fast überall möglich dank Adaptern

Meine Fahrten

Viele Leute haben das Gefühl mit einem Elektroauto käme man nicht weit und haben Reichweitenangst. Diese ist unbegründet. Am Anfang muss man sich etwas daran gewöhnen, Dass nach dem Tanken (Laden) nicht 500 km, sondern effektiv nur etwa 350 km zur Verfügung stehen. Aber der Tesla navigiert einen sehr zuverlässig und leitet einen automatisch zur nächsten Ladestation falls Energie benötigt wird.

Pendeln:
No Problem: Ich Pendle zwischen Wohnort und Arbeitsort und kann meinen Tesla bei gutem Wetter meistens zuhause mit überschüssigem Solarstrom laden.
Bei schlechtem Wetter im Winter muss ich dann aber doch ab und zu den Tesla über Nacht mit Niedertarif aufladen oder lade selten in Oftringen am Supercharger.

Langstrecke:
Wir waren mit dem Tesla in München/Nürnberg ohne Probleme
Wir reisten nach Wien und zurück ohne Probleme
Und machen Ferien in der Toscana mit lokalen Ausflügen ohne Probleme.
Lediglich im Berner Oberland sind die Laderstationen etwas mager. Neu kann man aber auch in Grindelwald in der Tiefgarage mit bis zu 22kW Laden.

Notladung:
Notfalls kann der Tesla an einer normalen 230V Steckdose über Nacht fast zur Hälfte geladen werden. Die notwendigen Kabel sind bei mir immer im Frunk (Front-Kofferraum) mit dabei.
 


Sportliches Aussehen

Mir gefällt mein Tesla. Mit 21 Zoll Originalfelgen

Macht Freude:

Der Tesla S macht viel Freude: Zuerst einmal sieht er optisch einfach schön aus. Seine stromlinienförmige Form ist klassisch und zeitlos. Die 20 Zoll Felgen mit den roten Bremssätteln wirken sehr sportlich.
Beim Einsteigen in das morgendlich vorgewärmte Auto läuft bereits meine Lieblingsmusik auf Spotify im Auto. Lautlos gleite ich auf dem Quartier um dann Ausserorts seine volle Kraft zu geniessen. Für unebene Strassen kann ich die Federung anheben. Dies merkt sich der Tesla beim nächsten mal und hebt das Auto dann selber an.
Der Hundemodus erlaubt es, den Hund im Auto zu lassen. Die Klimaanlage kühlt das Auto auf hundefreundliche 22 Grad.
Immer wieder spass macht das Strom geben. Mein Tesla beschleunigt ohne Lärm sehr zügig in ca. 3 Sekunden von 0 auf 100. Dies fühlt sich fast an wie im Europapark auf der BlueFire (2.5s auf 100km/h) an. Beim Bremsen sollte man etwas vorausschauend sein, dann wird die Energie wieder zurück in die Akkus geladen (Rekuperation) statt wie bei anderen Autos an der Bremsscheibe verheizt. Auch in Kurven macht das Fahren Spass. Ein tiefer Schwerpunkt dank Akkus im Unterbau verhilft zu einer Bodenhaftung wie bei einem Go-Cart.
Wenn einem das Fahren zu lästig wird, kann man Ausserorts und auf Autobahnen den Autopilot fahren lassen. Dies ist sehr entspannend.
Erst ab ca. 120 km/h wird der Tesla aufgrund von Abroll- und Windgeräuschen etwas lauter, wenn auch in einem angenehmen Rahmen.
Fahrtechnisch liegt das Model S in der sportlichen Oberklasse.
Platztechnisch bietet er Platz wie ein Kombi (1800l).
Energetisch ist er in der Energieklasse A also dank gutem Cw-Wert recht sparsam.
Beim Beschleunigen auf dem Niveau eines Supersportlers wie Porsche und Ferrari.
Bei kleinen Problemen kommt ein Tesla-Ranger relativ speditiv zu einem nach Hause oder auch ins Geschäft. So wurde eine defekte LED, ein defekter Türgriff oder ein defektes Steuergerät ersetzt. Aber auch eine kostenlose Airbag-Abänderung wurde bei mir vor der Haustür durchgeführt.
Das Auto wird übrigens laufend automatisch aktualisiert. So kommen immer wieder neue coole Funktionen zu den bestehenden hinzu. Somit bleibt das Auto immer aktuell.
Vorgeschriebene Serviceintervalle gibt es keine. Bei Problemen wird vieles gleich "online" oder per Updates gelöst.
Akku und Motoren funktionieren trotz hohen Belastungen bisher einwandfrei.
 


Viel Platz
Im Heck hat der Tesla sehr viel Platz

Macht Ärger:

Autopilot:
Also der Autopilot verdient seinen Namen nicht ganz. Man darf auch während dem der Autopilot aktiv ist, das Steuer nicht loslassen und muss weiterhin den Verkehr beobachten.
Denn falls der Autopilot nicht mehr weiter weis, übergibt er das Fahren unter lautem Gepiepe null Komma nichts wieder dem menschlichen Piloten. Zudem hat er öfters mühe mit dem lesen der Geschwindigkeitsschilder, so kann er mal behaupten es sein 30, obwohl 80 erlaubt, und bimmelt dann sehr nervig.

Service:
Ganz miese Sache: Die nächste Werkstatt ist 60 km weit entfernt. Anrufen kann man da eigentlich nicht, sondern nur Termine via App vereinbaren. Die Wartezeit auf einen Termin ist oft recht lange. Zudem scheinen einige Teile bei Tesla recht liederlich produziert zu sein (Türgriffe, Gummidichtungen, Halteclips, Airbags, MCU). Auf gewisse Ersatzteile muss man dann noch monatelang warten, da diese teilweise nur in den USA an Lager sind und mit dem Schiff nach Europa kommen. Ärgerlich ist bei mir, dass nebst erwartungsgemässe Verschleissteile vor allem viel nur "Kleinkram" kaputt geht. Fahren tut er bisher immer. Meine Servicegänge bisher:

- Regulärer Service mit 4 Jahren (Gratis, da Serviceplan)
- Frontbremsen und Scheiben: CHF 850.-
- LTE Upgrade (Optional): CHF 300.-
- Defekte, elektrische Türgriffe 3x CHF 600.-: 1'800.-
- Defekter Autopilot - 4x je CHF 250.-: 750.-
- Spur verstellt - musste gerichtet werden: CHF 300.-
- Fahrerdisplay wegen Blasen im Glas ersetzt: CHF 1'650.-
-
CCS Upgrade (Optional): CHF 300.-
- Handschuhfach gebrochen: CHF 386.-
-
Dachdichtung defekt beim Dachfenster: CHF 1'750.-
- Defektes Kreuzgelenk: CHF 386.-
-
Dachhimmel Geräusche, da lose Clips: CHF 105.-
- Steuergerät Beifahrertüre vorne: CHF 128.-
- Reparatur Radaufhängung vorne L&R: CHF 2'476.-
- Service und MFK Vorbereitung: CHF 767.- - MFK Problemlos bestanden
- Motor (Driveunit) Hinten in ersetzt: Garantie
- Antriebswellen und Radaufhängung: CHF 2'200.-
- Upgrade vom MCU1 auf MCU2 mit Radio: CHF 2000.-
- Dachfenster- und Türdichtung Fahrerseitig: CHF 480.-
- Kabelstrang rechte Türseite hat einen Kabelbruch: CHF 618.-


Total ungeplante Kosten in fast drei Jahren und 80'000 Km  ca. 13'650.- (ohne freiwillige Upgrades und Service).
Also total ca. CHF 0.20 pro Km

Pneuverschleiss:
Der permanente Allradantrieb und die hohe Leistung zollen bei den Reifen Ihren Tribut. Man benötigt teure Reifen, die dann auch relativ wenig Kilometer halten. Allerdings ist dies Systembedingt und kein eigentliches Tesla-Problem.
Meine Pirelli hielten nur 8000 km trotz sanfter Fahrweise. Ich habe nun gewechselt auf Michelin. diese halten deutlcih länger.

Autowäsche:

Tesla verbietet strenggenommen die Verwendung von Autowaschanlagen. Also muss man das Auto von Hand oder mit kontaktlosen Waschanlagen (Waschboxen) selber waschen. Ansonsten droht Garantieverlust.

Klapperkiste:

Da der Tesla vom Elektroantrieb her eigentlich sehr leise ist, nerven Nebengeräusche besonders. Bei mir Klapperte mal eine Türverkleidung, mal der Dachhimmel oder dann knarrt der Fahrersitz. Dies nervt. Dies ist bei Audi, Mercedes usw. dank der besseren Verarbeitung viel besser. 

Vampir-Verbrauch
Abends zeigt der Tesla geladen 80% an. Am nächsten Morgen sind aber 1% der Ladung (ca. 1kWh) verschwunden. Um den Tesla Online zu halten benötigt er also recht viel Strom. Es gibt einen funktionierenden Energiesparmodus. Doch dann muss man nach dem Einsteigen ins Auto etwas Warten bis das System aufgestartet ist.
Problem ist dank neuer MCU2 inzwischen gelöst.

Winterschwäche:
Da das Model S noch nicht über eine Wärmepumpe verfügt, kostet das Heizen gerade im Winter viel Energie. Wegen den tiefen Temperaturen funktioniert dann auch die Rekuperation auf den ersten Kilometern nicht voll. Die Reichweite beträgt im Winter daher etwa einen drittel weniger als im Sommer.
Ich kann dies aber umgehen, indem ich das Auto über Nacht an der Steckdose lasse und morgens mit Strom aus dem Netz vorheize.


Tesla Wallcharger
Damit lade ich meinen Tesla direkt ab Solaranlage oder Netz

Oekologie/Politik

Es gibt viele Elektroautogegener die Argumentieren mit Themen wie "grauer Energie", Raubbau von Kobalt, Lithium ist gefährlich usw. Dies mag zu einem kleinen Teil für Elektroautos stimmen.
Dies ist für mich aber das viel kleinere Übel, als den Schurkenstaaten überhaupt Oel abzukaufen und dies sinnlos zu verbrennen (im Auto oder in der Heizung). Erst dadurch und dessen Geld wird diesen Schurken der Kampf gegen unsere westlichen Werte ermöglicht. 
Ich finde, wenn ich mein Elektroauto mit Sonnenenergie vom eigenen Dach lade, dann kaufe ich den Saudis, Iranern, Irakern usw. kein Öl ab finanziere diese also nicht, belaste das Stromnetz kaum und fahre so CO2 neutral wie möglich.
Mein Geld fliest in westliche Firmen mit westlichen Ansichten und dass ist doch gut so!
Die Akkutechnik wir immer besser und sicherer. So wir es bald Akkus geben die nicht mehr brennen können. Zudem wird die Kapazität laufend vergrössert.
Die alten Akkus können in Speicheranlagen weiterverwendet werden.

Wasserstoff hat aus meiner Sicht noch kein Zukunftspotential. Die Herstellung von Wasserstoff benötigt viel zu viel Primärenergie. Zudem sind Wasserstoffautos wiederum komplexe Gebilde, welche anfällig sind und Service benötigen (Tanks, Brennstoffzelle)


Zuhause am Laden
Zuhause einfach einstecken. Keine Tankstelle mehr nötig

Ausblick

Als ehemaliger Toyota-Fahrer waren wir Werkstattbesuche fremd. Meine Toyotas haben mich jahrelang nie im Stich gelassen. Daher nervt mich der miese Service und die häufigen ungeplanten Werkstattbesuche von Tesla ganz besonders. Zumal die Werkstattstunde mit 210.- extrem teuer ist.
Als kleiner Trost hat Tesla bei jeder Reparatur "bessere" also aktualisierte Teile, sogenannte Retrofit eingebaut. Zwischenzeitlich habe ich in der Nähe mit der Firma Flückiger AG in Rothrist einen Tesla-Bodyshop gefunden der sehr gut und zuvorkommend arbeitet.
Dennoch macht es jeden Tag Freude in ein solch modernes, sportliches Auto einzusteigen.
 

VW ID3: Finde ich recht Cool
(Foto: Von Alexander Migl)

 

Konkurenz

Ich habe wegen dem schlechten Tesla Service bereits einige andere Elektroautos angeschaut und auch gleich zur Probe gefahren. Fazit: Bis jetzt konnte kein anderes Auto dem Tesla nur annähernd das Wasser reichen.

Der Audi eTron 50 ist zu lahm, rekuperiert mit dem Gaspedal zu wenig und die Aufpreisliste ist endlos. Daher haben wir noch den e-Tron 55 S gefahren, aber auch dieser ist in Vergleich zum Tesla träge und zu teuer. Zudem sind bei Audi Optik und Bedienung genau so altmodisch wie bei den Verbrennern aus dem selben Hause. Zudem passt das billige Hochglanzplastik bei den Bedienelementen nicht ganz zur Preisklasse...
Aber bei Audi Top: Das HUD und die Qualität der Verarbeitung

Beim Jaguar iPace EV400 S gefällt mir die Front nicht, er hat einen zu hohen Verbrauch und er ist technologisch bereits veraltet.

Der Honda E ist kultig und cool. Er kommt aber mit einer Akkuladung sogar im Sommer keine 200 km weit und kostet fast so viel wie ein Tesla Model 3. Zudem ist er vom Fahrgeräusch her recht laut.

Beim VW ID3 war ich positiv überrascht. Ein schnittiger, spritziger und sehr wendiger Flitzer. Auch hat er eine relativ gute Reichweite. Sogar der Warnton für die Fussgänger klingt cool. Das Design ist modern, wirkt aber auch etwas billig, passt aber in das Preissegment. Den ID3 könnte ich mir als Zweitauto durchaus vorstellen, ist dafür aber zu teuer. Leider ist die Software bei VW noch unausgereift, aber die kann man ja Updaten.

VW ID 4 und ID 5 sind leider auf der gleichen, billigen Basis wie ID3 aufgebaut. Diese holen mich einfach nicht vom Hocker.

Tesla Model 3: Das Auto macht spass, ist sportlich, sieht gut aus und hat eine super Reichweite. Für mich ist der Kofferraum leider viel zu klein und mir fehlt als Fahrer das Display in der Front oder auch ein HUD.
Zudem kommt der Tesla-Standard: Schlechter Service und miese Verarbeitung.
Ich hoffe dass die Autos Made in Germany aus Grünheide dann besser werden...

Das Tesla Model S (2021) setzt gegenüber meinem in den Punkten Fahrwerk und Leistung nochmals einen drauf. Das Adaptive Fahrwerk ist der Hammer. Es filtert Bodenunebenheiten einfach elektronisch aus der Fahrbahn.
Zudem ist er noch etwas sportlicher, lädt noch etwas schneller und hat einen aktuelleren Autopilot als mein Model 2015. Leider nicht mehr lieferbar...

Und da wären ja dann 2022 viele Neuerscheinungen:
Von Tesla haben wir das Tesla Model Y. Dieser hat aber einen schlechten Fahrkomfort, sieht für mich aber ähnlich aus wie das Modell X - zu "fett" und zu wenig "sportlich" wie Moby Dick..:-). Auch fehlt das Display hinter dem Lenkrad. Und dann der schlechte Service....

Der Audi Q4 E-tron wirkte für mich auf dem Papier eigentlich ganz OK. Dann aber in Natura hat mir dich hohe Schnauze, die SUV-Optik und die hohe, unsportliche Fahrposition und das eher magere Preis/Leistungsverhältnis nicht gepasst.

Als einzige Alternative zurzeit könnte ich mich  für den Hyundai Ioniq 5 begeistern: Sieht cool aus, gute Reichweite, schönes Cockpit, schnelles Laden und sogar Notstrombetrieb bei einem Blackout. Lediglich die Ladeplanung des Navis ist ungenügend. 

Aber nach den vielen Investitionen in mein geliebtes Model S bleibe ich wohl noch etwas bei Tesla....

Mein foliertes Tesla Model S P85D Aktuelle Situation bei mir

Als Fan von Tesla möchte ich bei Tesla bleiben.

Auch wenn Audi, Mercedes, VW,  Skoda usw. immer mehr Elektroautos auf den Markt bringen ist der Vorsprung von Tesla gegenüber der Konkurrenz immer noch enorm. Software und Technik sind immer noch enorm Fortschrittlich. Aber leider berichtet Tesla seit jeher über Neuheiten, welche dann nur nach langem warten oder aber gar nicht auf den Markt kommen (Cybertruck, Roadster, Plaid Plus). So muss ich mich noch bis 2023 gedulden, falls ich auf ein neues Model S umsteigen möchte, da die Lieferzeit laufend nach hinten geschoben wird.
Daher habe ich mein Model S nochmals komplett vom Servicecenter warten lassen und neu Vorgeführt.

Zudem habe ich die bestehende Fahrzeugdämmung in den Türen und dem Kofferraum mit Alubutyl und Armaflex optimiert. So klappert nun kaum mehr was, der Sound klingt besser und das Geräuschniveau kommt einem neuen Tesla näher.

Im Sommer 2021 hat mein Tesla eine neue Farbe erhalten. Er wurde von Herbyprint in "Satin Flip Glacial Frost" blau Foliert.

 


Tesla ist die Zukunft...
Sieht einfach super Modern aus!
(Foto: Tesla)

Fazit und Ausblick

Ich bin trotz der unerwartet hohen Unterhaltskosten, der eher mauen Verarbeitungsqualität und dem weit entfernten Service-Center immer noch Tesla Fan. Da es nebst dem doppelt so teueren Porsche Taycan schlicht technisch kein besseres Elektrofahrzeug als das Tesla Model S gibt....

Und nun ist bereits ein weiterer Tesla-Knaller in Sicht: Das aktualisierte Tesla Model S Plaid.

Ich habe das Tesla Model S Plaid mal bei Tesla vorbestellt.
Aussen in Rot metallic und innen schwarz.
Es sollte irgendwann 2023 zum Probe fahren bereit sein...

Kommentare oder Anregungen bitte in das Gästebuch